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Noch immer leidet die Bevölkerung von Myanmar unter den Folgen von Nargis

Traktor zur Bewirtschaftung der Felder
Vor einem Jahr verwüstete der Wirbelsturm Nargis das Ayerwaddy-Delta im Süden von Myanmar sowie die Region um die Grossstadt Rangun. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2008 starben an die 140 000 Menschen, ganze Dörfer wurden ausradiert, die fruchtbarsten Böden versalzen und die Haupteinnahme-quellen der Bevölkerung zerstört. SWISSAID leistete über ihre einheimischen Partnerorganisationen rasch Not- und Wiederaufbauhilfe.

Mit finanzieller Unterstützung der Glückskette wurden an rund 50 000 Menschen Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken, Kleider und Planen im Wert von rund 150 000 Franken abgegeben. Im Herbst 2008 nahm SWISSAID die Wiederaufbauhilfe auf. Im Rahmen von 600 000 Franken finanzierten wir Saatgut, Handtraktoren und andere landwirtschaftliche Hilfsmittel sowie Fischernetze und Fischerboote, damit die Wirbelsturmopfer mittelfristig den eigenen Lebensunterhalt erwirtschaften können.

Wegen Ernteeinbussen und Trockenheit sind grosse Teile der Bevölkerung nach wie vor auf Nahrungsmittelhilfe und Trinkwasserlieferungen angewiesen. Am dringendsten ist zur Zeit der Wiederaufbau von Häusern. Denn der Monsun, und damit Wind und Regen, steht vor der Türe.
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