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Bundespräsident Merz dankt Schulkindern für Freiwilligen-Einsatz

Bern/Lausanne, 9. November 2009. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat am Montag vier Schulklassen empfangen. Der Grund für die Ehre: Sie  hatten mit rund 25 000 anderen Schulkindern für das Hilfswerk SWISSAID im Frühling Abzeichen verkauft. Merz dankte den Kindern für ihren Freiwilligen-Einsatz zu Gunsten der Benachteiligten in der Dritten Welt.

Bundespräsident Merz fühlte sich sichtlich wohl beim Empfang der Schulkinder aus Thayngen (SH), Appenzell (AI), Nussbaumen (AG) und Moutier (BE) im Bernerhof in Bern und zeigte sich immer wieder zu einem Spässchen aufgelegt. Er dankte den Kinder für den Verkauf der Abzeichen. „Euer Einsatz zeigt, wie wichtig Freiwilligenarbeit ist“, sagte er den Kindern, die besonders fleissig SWISSAID-Abzeichen verkauft hatten und darum zum Bundespräsidenten und einer Führung durchs Bundeshaus eingeladen worden waren.

Die Kinder fragten dem Finanzminister Löcher in den Bauch – und klammerten auch heikle Themen wie die Schweizer Geiseln in Libyen nicht aus. Nein, die Schweizer könne man nicht einfach sein lassen und die Beziehungen zu Libyen normalisieren, zuerst müssten die Schweizer nach Hause kommen. Auch gab der Bundespräsident Auskunft zum Arbeitspensum, Zukunftsplänen, EU und Sprachkenntnissen.

Auch SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man miterlebt, wie sich Kinder für eine gute Sache ins Zeug legen.“

Jedes Jahr werden 250 000 SWISSAID-Abzeichen in sorgfältiger Handarbeit in Indien hergestellt. Für den nächsten Verkauf im Februar und März 2010 haben rund 200 indische Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Holzvögelchen (Blumenstecker) gedrechselt und bemalt. Mit der Herstellung der Abzeichen erhalten viele Familien in der Dritten Welt ein gerechtes Einkommen. Der Abzeichenverkauf ist Teil der Jahreskampagne von SWISSAID, die 2009 aufzeigt, dass die Produktion von Agrotreibstoffen zu mehr Hunger führt.

Seit über 60 Jahren bietet der Strassenverkauf von SWISSAID-Abzeichen der Schweizer Jugend die Möglichkeit, die Situation von benachteiligten Menschen im Süden verstehen zu lernen und sich aktiv für diese einzusetzen. Oft kommen sie bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal mit der Entwicklungszusammenarbeit in Kontakt. Dieses Jahr erzielten die Schulkinder mit dem Verkauf von Holztierchen einen Erlös von rund 1,1 Millionen Franken, rund zehn Prozent der Jahreseinnahmen von SWISSAID. Damit unterstützt das Hilfswerk Selbsthilfeprojekte in neun Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Bilder zum Anlass laufen heute über Keystone und Reuters. Weitere Pressebilder zum Gratis-Download unter www.swissaid.ch/medien.
Videos vom Anlass heute ab 17 Uhr unter www.swissaid.ch/abzeichen.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
  • Caroline Morel, Geschäftsleiterin SWISSAID,
    Tel. 079 208 7517

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