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Petition gegen Agrotreibstoffe lanciert

Petition Agrotreibstoffe
Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger und zerstören Umwelt und Tropenwälder. Eine Koalition von 21 Schweizer Organisationen lanciert daher eine Petition und fordert strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz.

Studie warnt vor Jatropha-Anbau in Mosambik

Jatropha-Anbau in Mosambik
Eine neue Studie belegt: Agrotreibstoffe aus der Jatropha-Nuss verdrängen den Anbau von Nahrungsmitteln. Jatropha aus Mosambik soll in der geplanten Biodiesel-Anlage von Bad Zurzach verarbeitet werden. Mehr»
Ruedi Rechsteiner
Strengere Gesetze gefordert
Agrotreibstoffe verursachen Hunger und Umweltzerstörung. SWISSAID-Präsident Rechsteiner setzt sich im Parlament für strengere Gesetze ein, um die negativen Auswirkungen von Agrotreibstoffen zu verhindern. Weiter»

Syngenta: Verzicht auf Agrotreibstoffe gefordert

SWISSAID-Vertreterin Tina Goethe hat an der Generalversammlung von Syngenta am 21. April 2009 in Basel die Konzernleitung aufgefordert, auf die Förderung und Produktion von Agrotreibstoffen zu verzichten. Die Herstellung dieser Treibstoffe geht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Und heute hungert weltweit bereits jeder siebte Mensch, wobei Syngenta massgeblich an der Produktion von Nahrungsmitteln und Agrotreibstoffen beteiligt ist. Die Rede als PDF»
Ölpalmen Kolumbien
Treibstoffe aus Pflanzen verschärfen den Hunger
Weltweit werden auf immer mehr landwirtschaftlichen Flächen Ölpalmen, Zuckerrohr oder die ölhaltige Nuss Jatropha angebaut, um Ethanol oder Diesel zu produzieren. Der Boom der Agrotreibstoffe ist laut einer Weltbankstudie für bis zu 75 Prozent des enormen Anstiegs der Lebensmittelpreise verantwortlich. Zudem verlieren Kleinbauernfamilien und indigene Gemeinschaften ihr Land. Weiter»
Jatropha in Indien
Jatropha-Anbau in Indien
Die indische Regierung will bis 2017 den Agrotreibstoffanteil am nationalen Spritverbrauch auf 20 Prozent erhöhen. Für dieses ehrgeizige Ziel plant sie, riesige Flächen für den Anbau von Energiepflanzen zu reservieren. Weiter»
Palmölplantage in Kolumbien
Weltbank: Agrotreibstoffe schuld an der Hungerkrise
Eine Studie der Weltbank zeigt, dass Agrotreibstoffe die Hauptursache für die
Hungerkrise sind. Weiter»
Palmölarbeiter in Kolumbien
“Wir können die Palmen nicht essen”
Im Norden Kolumbiens sind hunderte von Bauernfamilien von Hunger und Vertreibung bedroht. Der Grund ist die massive Ausdehnung der Palmölplantagen zur Produktion von Treibstoff. SWISSAID unterstützt die Campesino-Gemeinschaften im Kampf um ihr Land und fördert Alternativen zur Palmöl-Monokultur. Weiter»
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Kolumbien: Vertreibungen wegen Palmöl-Plantagen
120 Familien aus Las Pavas wurden vom Palmöl-Multi Daboon vertrieben. SWISSAID leistet Nothilfe. Report aus Mainz widmete der Vertreibung eine Sendung (März 2010).
Schweizer Parlamentarier in Kolumbien
Die Parlamentarier Carlo Sommaruga und Robert Cramer sowie SWISSAID-Präsident Rudolf Rechsteiner informierten sich vor Ort über die Agrotreibstoffproduktion. Zum Reisebericht von Rudolf Rechsteiner»

Dokumente:
Bildbeschreibung

SWISSAID-Position zum Thema Agrotreibstoffe