Studie warnt vor Jatropha-Anbau in Mosambik
Eine neue Studie belegt: Agrotreibstoffe aus der Jatropha-Nuss verdrängen den Anbau von Nahrungsmitteln. Jatropha aus Mosambik soll in der geplanten Biodiesel-Anlage von Bad Zurzach verarbeitet werden.
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Syngenta: Verzicht auf Agrotreibstoffe gefordert
SWISSAID-Vertreterin Tina Goethe hat an der Generalversammlung von Syngenta am 21. April 2009 in Basel die Konzernleitung aufgefordert, auf die Förderung und Produktion von Agrotreibstoffen zu verzichten. Die Herstellung dieser Treibstoffe geht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Und heute hungert weltweit bereits jeder siebte Mensch, wobei Syngenta massgeblich an der Produktion von Nahrungsmitteln und Agrotreibstoffen beteiligt ist.
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Agrotreibstoffe - Klimalüge auf Kosten der Armen
Treibstoffe aus Pflanzen verschärfen den Hunger
Weltweit werden auf immer mehr landwirtschaftlichen Flächen Ölpalmen, Zuckerrohr oder die ölhaltige Nuss Jatropha angebaut, um Ethanol oder Diesel zu produzieren. Der Boom der Agrotreibstoffe ist laut einer Weltbankstudie für bis zu 75 Prozent des enormen Anstiegs der Lebensmittelpreise verantwortlich. Zudem verlieren Kleinbauernfamilien und indigene Gemeinschaften ihr Land.
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Jatropha-Anbau in Indien
Die indische Regierung will bis 2017 den Agrotreibstoffanteil am nationalen Spritverbrauch auf 20 Prozent erhöhen. Für dieses ehrgeizige Ziel plant sie, riesige Flächen für den Anbau von Energiepflanzen zu reservieren.
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Weltbank: Agrotreibstoffe schuld an der Hungerkrise
Eine Studie der Weltbank zeigt, dass Agrotreibstoffe die Hauptursache für die
Hungerkrise sind.
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“Wir können die Palmen nicht essen”
Im Norden Kolumbiens sind hunderte von Bauernfamilien von Hunger und Vertreibung bedroht. Der Grund ist die massive Ausdehnung der Palmölplantagen zur Produktion von Treibstoff. SWISSAID unterstützt die Campesino-Gemeinschaften im Kampf um ihr Land und fördert Alternativen zur Palmöl-Monokultur.
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SWISSAID fordert Moratorium gegen Agrotreibstoffe
104 Nationalrätinnen und Nationalräte aller Parteien haben im Oktober 2008 die parlamentarische Initiative für ein Moratorium gegen die Einfuhr von Agrotreibstoffen unterzeichnet. Eingereicht wurde die Initiative vom Basler SP-Nationalrat und SWISSAID Präsidenten Rudolf Rechsteiner. Die breite politische Unterstützung, die die Moratoriumsforderung fand, ist bereits ein grosser Erfolg.
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