Unser neuer TV-Spot
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Sendung zu SWISSAID-Projekt auf SF 1
SWISSAID auf SF 1: In einem Beitrag zeigt das Team von SF 1, wie ein Selbsthilfeprojekt zur Saatgutvielfalt im Norden Myanmars (Burma) funktionert. Die Medienschaffenden sprachen mit Bauernfamilien, die ihre Eigenständigkeit bewahren und nicht von
internationalen Saatgutfirmen abhängig werden wollen. Denn deren Saatgut ist
teurer und bedingt den Einsatz von chemischem Dünger und Pestiziden – und lässt
sich erst noch nicht weiterzüchten. Gelingt es den Kleinbauernfamilien, das
einheimische Saatgut von Reis, Auberginen oder Tomaten zu schützen?
Drohender Vulkanausbruch in Ecuador
Seit Ende Dezember 2009 spuckt
der Vulkan Tungurahua im Herzen Ecuadors wieder Glut und Asche. "Mama Tungurahua", wie der Berg von den Einheimischen genannt wird, bedroht auch SWISSAID-Projekte in der näheren Umgebung.
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100 000 Franken für Trinkwasser im Niger
Freude bei SWISSAID: Am 13. Januar übergaben der Club Soroptimist sowie Behördenvertreter (ACCM) SWISSAID einen Scheck über 100 000 Franken. Im September des vergangenen Jahres organisierte der Klub in Crans Montana einen
Sponsorenlauf zu Gunsten von Wasserprojekten in Niger. 50 000 Franken kamen so zusammen. Diese Summe verdoppelte der Gemeindeverband ACCM. Dank dieser Spende werden bald 53 000 Einwohner der Gemeinde Abala im Niger Zugang zu Trinkwasser erhalten. SWISSAID dankt herzlich!
Weiter»Möchten Sie, dass sich Ihre Gemeinde ebenfalls für ein Wasserprojekt von SWISSAID engagiert? Das Projekt in Abala finden Sie auf der Website von
Solidarit'eau.
Biodiversität heisst auch Sortenvielfalt
Bundesrat Moritz
Leuenberger hat das Internationale Jahr
der Biodiversität in der Schweiz lanciert .
SWISSAID engagiert sich seit Jahren für mehr Vielfalt, vor allem in der
Landwirtschaft. Denn mit Verbreitung der Gentechnologie und einer zunehmenden
Marktbeherrschung weniger multinationaler Saatgutkonzerne ist die Sortenvielfalt
in Gefahr. In vielen Regionen des Südens ist die Saatgutvielfalt noch in der
Hand der Bäuerinnen und Bauern. SWISSAID arbeitet dafür, dass sie diese
Kontrolle nicht verlieren. Mehr über
Arten- und Sortenvielfalt»
Agrodiesel aus Bad Zurzach ist weder bio noch öko
5.1.2010. In
Bad Zurzach hat die Firma Green Biofuel AG eine Baubewilligung für eine
Agrodiesel-Anlage erhalten. Dort soll die ölhaltige Jatropha-Nuss aus
Mosambik verarbeitet werden. SWISSAID ist darüber äusserst besorgt. Jatropha kann nur mit grossem Einsatz von
Pestiziden, Kunstdüngern und Wasser gewinnbringend angebaut werden. Von
„Bio“-Treibstoffen kann deshalb nicht die Rede sein. Zudem verdrängen sie die
Nahrungsmittelproduktion. Die Schweiz muss auf die Verarbeitung von Jatropha
verzichten.
Weiter zur Medienmitteilung»
Kolumbien: Neue gentechfreie Region
Die indigenen Gemeinschaften von Canamomo
y Lomapriete in Rio Suica y
Supia Caldas haben ihr Territorium für
gentechfrei erklärt. Dies bedeutet, dass auf gentechnisch verändertes Saatgut
verzichtet wird und generell dem einheimischen, lokalen Saatgut den Vorzug
gegeben wird. Dies schützt und fördert auch die Biodiversität. SWISSAID
unterstützt in Kolumbien die Kampagne „Unser Saatgut, unser Leben“, die zur
Erklärung des gentechfreien Reservats beigetragen hat. Weiter zur
gentechfreien Region in Kolumbien (auf Spanisch)»
Mit gutem Gewissen Steuern sparen
Wer noch in diesem Jahr spendet, spart Steuern. Die Zuwendungen an Organisationen mit Zewo-Gütesiegel können bei der nächsten Steuererklärung in Abzug gebracht werden. Wie viel maximal in Abzug gebracht werden kann und wie hoch die Spende mindestens sein muss, hängt vom Wohnkanton ab. Vielerorts können bis zu 20 Prozent vom Reineinkommen abgezogen werden. Neu wurden die Abzüge auch im Kanton Wallis von 10 auf 20 Prozent und in Genf von 5 auf 20 Prozent erhöht. Details zu den
kantonalen Steuerabzügen»
Wichtiger Schritt zur Verlängerung des Gentech-Moratoriums geschafft
Ende November hat der Ständerat das Gentech-Moratorium in der
Landwirtschaft bis 2013 verlängert. Das freut SWISSAID sehr. Denn der
Hunger in der Dritten Welt lässt sich nicht mit gentechnisch
verändertem Saatgut verhindern - im Gegenteil. Dieses Saatgut macht die
Kleinbauern abhängig von den grossen Saatgutfirmen, chemischem Dünger
und Pestiziden. Und es bedroht die Sortenvielfalt. Ein Moratorium im
Land von Saatgutmulti Syngenta stärkt den Kleinbauern im Süden den
Rücken. SWISSAID fordert darum den Nationalrat auf, es dem Ständerat in der kommenden Session gleichzutun.
Vertreibung in Kolumbien geht weiter
Im Sommer dieses Jahres wurden 120 Familien im Tätigkeitsgebiet von SWISSAID von ihrem Land vertrieben, weil kolumbianische Grossproduzenten Palmölplantagen anpflanzen wollten. SWISSAID leistete Nothilfe und forderte, dass die Bauern auf ihre Grundstücke zurückkehren dürfen - bis jetzt vergeblich. Noch immer leben die Familien in einem provisorischen Lager und die zuständige Behörde sieht sich nicht im Stande, den Forderungen der Bauern Nachdruck zu verleihen.
FAO: Der Gipfel der Enttäuschung
Nur die zweite Garde der Politiker hat sich nach Rom zum Ernährungsgipfel der FAO bemüht. Auch die Schweiz kümmert sich kaum. Obwohl heute über eine Milliarde Menschen hungern. SWISSAID fordert, dass das Problem endlich ernst genommen und angepackt werde - mit einer Entwicklungshilfe, die die Landwirtschaft der Kleinbauernfamilien in den Mittelpunkt stellt. SWISSAID fordert
Taten statt Lippenbekenntnisse»
Bundespräsident Merz dankt Schulkindern für Freiwilligen-Einsatz
9.11.2009. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat am Montag vier Schulklassen empfangen. Der Grund für die Ehre: Sie hatten mit rund 25 000 anderen Schulkindern für das Hilfswerk SWISSAID im Frühling Abzeichen verkauft. Merz dankte den Kindern für ihren Freiwilligen-Einsatz zu Gunsten der Benachteiligten in der Dritten Welt.
Videos zum AnlassBilder zum AnlassBilder auf flickrMehr dazu
Bundesrat ignoriert Parlament
Der Bundesrat will die Mittel der Entwicklungszusammen-arbeit nicht auf 0,5 Prozent des Bruttonationalein-kommens (BNE) erhöhen. Damit ignoriert er Beschlüsse des Parlaments. Dieses hatte im vergangenen Jahr eine Erhöhung auf 0,5 Prozent des BNE bis 2015 in Aussicht gestellt. Der Bundesrat macht für seine Haltung finanzielle Gründe geltend. Doch gerade die Entwick-lungsländer sind angesichts von Klimawandel und Finanzkrise doppelt auf die Unterstützung von aussen angewiesen, da sie besonders von den Auswirkungen betroffen sind.
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Klare Beschränkungen für die Zulassung von Agrotreibstoffen
19. Okt. Mit nur einer Gegenstimme hat die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie beschlossen, strenge gesetzliche Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe zu erarbeiten. Diese sollen die Kriterien für die Steuerbefreiung ersetzen. Wenn auch die Schwesterkommission des Ständerats zustimmt, sind die Weichen gestellt, einer unangemessenen politischen Förderung von Agrotreibstoffen Einhalt zu gebieten. SWISSAID hat sich stark für klare Beschränkungen engagiert, denn der Agrotreibstoffboom geht zu Lasten der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der Ernährungssicherheit armer Länder. SWISSAID ist über den Entscheid der Kommission sehr erfreut.
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Keine Pilatus-Trainingsflugzeuge in Krisengebiete
SWISSAID befürwortet die Initiative „Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten“, über die am 29. November abgestimmt wird. Denn ein „Fall Tschad“ darf sich nicht wiederholen. Dem tschadischen Regime wurde aus der Schweiz trotz drohendem Bürgerkrieg ein Pilatus-Trainingsflugzeug geliefert. Wenig überraschend setzte das Regime im Kampf gegen die Aufständischen keine zwei Jahre später einen umgerüsteten Pilatus-Porter ein.
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Menschenrechts-Aktivist im Niger wieder auf freiem Fuss
Die Proteste – auch von SWISSAID – haben genützt: Der nigrische
Menschenrechts-Aktivist Marou Amadou ist wieder auf freiem Fuss – vorläufig
aber nur gegen Kaution. Er hatte sich gegen den kalten Putsch von Präsident
Tandja und
für mehr Transparenz im Rohstoffsektor eingesetzt
und war deshalb vor gut einem Monat verhaftet worden. Mehr»
Indien: Gemeinschaften erhalten Waldrechte dank SWISSAID
19. August 2009. Seit 2006 können indigene Gemeinschaften in Indien ihre Rechte an der Nutzung der Dorf-Wälder unter dem so genannten Scheduled Tribes and Other Traditional Forest Dwellers Act geltend machen – theoretisch. Die bürokratischen Hindernisse sind enorm. Nun ist dies den beiden Dörfern Mendha Lekha (1800 Hektar Wald) und Marda (880 Hektar) im Gliedstaat Maharashtra mit Unterstützung von SWISSAID erstmals gelungen. Als erste und einzige Dörfer ganz Indiens haben die Menschen, die seit jeher im Wald leben und diesen nutzen und schützen, die legalen Nutzungsrechte erhalten – am 16. August, dem Unabhängigkeitstag Indiens.
Zeitungsbericht»
Unterschreiben Sie die Petition
Der Text des Fakultativprotokolls wurde am 10. Dezember 2008 von der Uno-Generalversammlung verabschiedet. Dies war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem besseren Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte für alle Menschen. Nach einer speziellen Eröffnungszeremoie am 24. September 2009 in New York kann das Fakultativprotokoll von den einzelnen Ländern unterzeichnet werden. Helfen Sie mit, dass möglichst viele Länder rasch unterzeichnen. Das Fakultativprotokoll tritt drei Monate nach der Ratifizierung durch mindestens zehn Staaten in Kraft. Ab dann können Einzelpersonen oder Personengruppen, deren Rechte verletzt werden, beim Uno-Ausschuss zum Pakt I (WSK-Rechte) eine Beschwerde einreichen.
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120 Familien von Palmölfirmen vertrieben
In Kolumbien weitet sich der Anbau von Ölpalmen immer weiter aus – auf Kosten der Landbevölkerung: 120 Familien wurden Mitte Juli im Departement Bolívar von ihrem Land vertrieben, weil zwei Firmen dort Palmöl gewinnen wollen. Dieses findet unter anderem bei der Produktion von Agrotreibstoffen Verwendung. SWISSAID leistet den betroffenen Familien Nothilfe und setzt sich dafür ein, dass sie auf ihr Land zurückkehren können. In der Region im Zentrum Kolumbien sind indessen Tausende weitere Menschen von der Vertreibung bedroht.
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Biopiraterie: Enola-Bohne endlich patentfrei
Die mexikanischen Kleinbauern und Saatguthändlerinnen dürfen die gelbe Bohne endlich wieder nutzen. Ein amerikanisches Gericht hat die Berufung des amerikanischen Produzenten Larry Poctor abgewiesen, der ein Patent an der Bohne hielt. Die Bohne erfülle keine der Bedinungen, die an Biopatente gestellt würden. Poctor hatte in den 90er-Jahren die Bohne von Mexiko in die USA eingeführt und dort 1999 unter dem Namen Enola erfolgreich patentieren lassen. Den Kleinbauern und Saatguthändlern erwuchs dadurch bis heute enormen wirtschaftlichen Schaden, mussten sie doch fortan Poctor Gebühren zahlen. Stossend am letztinstanzlichen Urteil ist, dass die Bäuerinnen und Saatguthändler in keiner Weise entschädigt werden.
Wie SWISSAID über die Enola-Bohne berichtete»Mehr Informationen zum Fall»
Warum Patente auf Leben stossend sind»
Keine Schweizer Franken für die Zerstörung von Regenwald
Die Schweizer Banken UBS, CS und PNB Paribas helfen indirekt bei der Vernichtung von Regenwald: Sie organisieren für den grössten börsenkotierten Palmölkonzern der Welt, Golden Agri-Resources (GAR), mittels einer Plazierung von neuen Aktien und Optionsscheinen eine Kapitalerhöhung von 280 Mio. Franken. Der Gigant benötigt das Geld, um auf Borneo und Papua 1,3 Mio. Hektar Land für Palmölplantagen zu erschliessen. Das Palmöl dient auch der Herstellung von Agrotreibstoffen. Helfen Sie mit, diesen Irrsinn zu stoppen und untersützen Sie die Protestaktion auf
www.regenwald.org
Gentech-Moratorium wird verlängert
SWISSAID begrüsst die Verlängerung des in der Schweiz geltenden Moratoriums für den Anbau von Gentechpflanzen in der Landwirtschaft. Das ist der richtige Weg für die Konsuemten und Bauern in der Schweiz. Diese Verlängerung um drei Jahre im Land des Gentechkonzerns Syngenta stärkt aber auch den Bäuerinnen und Bauern in der Dritten Welt den Rücken. Diese wehren sich gegen den Anbau von Gentech-Pflanzen, weil sie dadurch von den Saatgutkonzernen abhängig werden, die die Bauern zwingen, jedes Jahr das Saatgut neu zu kaufen.
Zur Pressemitteilung der SAG»
Monsanto-Saatgut: 7 Millionen Verlust für Baumwollbauern
Die Baumwollbauern im
kolumbianischen Córdoba fuhren mit Gentechsaatgut in diesem Jahr eine 13%
tiefere Ernte ein. Das Gentech-Saatgut von Monsanto kostete gegenüber
konventionellen Baumwollsorten dreimal so viel. Durch die schlechte Ernte ist
den Bauern ein Verlust von rund sieben Millionen US Dollar entstanden. Die
kolumbianische Baumwollvereinigung Conalgodón verlangte daraufhin von Monsanto
Schadenersatz. Der Konzern willigte ein, einen Bruchteil der Ernteeinbussen zu
übernehmen und den Bauern 640 000 US-Dollar zu bezahlen. Das Swissaid-Büro in
Kolumbien unterstützt eine Informationskampagne über Gentechnologie und die
Bedeutung des lokalen Saatguts. Der biologische Anbau ist für Bäuerinnen und
Bauern die kostengünstigere und nachhaltige Alternative.
WIDE Switzerland fordert Konjunkturpaket mit Investitionen in soziale Infrastruktur
An einer dreitägigen Konferenz des feministischen Netzwerkes „Women in Development Europe“ (WIDE) in Basel haben sich Wissenschaftlerinnen aus der ganzen Welt mit der Wirtschaftskrise befasst. Das Fazit: Frauen werden besonders unter den Auswirkungen der Krise leiden. WIDE Switzerland kritisiert deshalb die vom Bundesrat beschlossenen Konjunkturpakete und fordert Investitionen in die soziale Infrastruktur.
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Armutsbekämpfung dank Transparenz im Erdölgeschäft
Wehrt sich gegen Korruption: Festus Mogae
An der internationalen Erdöl-Konferenz in Zürich, die am 9. Juni stattfand, setzten sich viele Redner für mehr Transparenz im Erdöl-Sektor ein. Denn nur so kann es gelingen, dass Gelder aus der Erdölförderung zur Armutsbekämpfung eingesetzt werden und nicht für Waffenkäufe und ähnliches. Festus Mogae, der ehemalige Präsident Botswanas, zeigte in seiner Rede beispielsweise auf, wie es sein Land schaffte, die Gelder aus der Diamanten-, Kupfer- und Kohleförderung in die Armutsbekämpfung zu stecken.
Viele Burmesen leiden immer noch unter den Folgen des Wirbelsturms
Ein Jahr nachdem der Wirbelsturm Nargis den Süden von Myanmar verwüstete, leben noch immer zehntausende Burmesinnen und Burmesen in notdürftig ausgebesserten Hütten und sind auf Trinkwasser- und Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Dringend ist zur Zeit der Wiederaufbau solider Häuser, denn der Monsun, und damit Regen und Wind, steht vor der Tür.
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Patente auf konventionelle Pflanzen bedrohen Ernährungssicherheit
24. April. In Europa werden konventionell gezüchtete Pflanzen immer häufiger patentiert. Dies zeigt ein brisanter Bericht, den SWISSAID und andere NGO’s am Internationalen Kongress „Food and Democracy“ in Luzern vorgestellt haben. Wird dieser Trend im bevorstehenden Grundsatzentscheid des Europäischen Patentamts gestützt, muss mit massiven Behinderungen für künftige Zuchtarbeit und höheren Saatgut-Kosten für Bauern gerechnet werden. Eine breite NGO-Allianz – darunter SWISSAID - fordert deshalb, die neue Patentflut mit klaren politischen Vorgaben zu stoppen.
Syngenta: Verzicht auf Agrotreibstoffe gefordert
21. April 2009. SWISSAID-Vertreterin Tina Goethe hat an der Generalversammlung von Syngenta die Konzernleitung aufgefordert, auf die Förderung und Produktion von Agrotreibstoffen zu verzichten. Die Herstellung dieser Treibstoffe geht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Und heute hungert weltweit bereits jeder siebte Mensch, wobei Syngenta massgeblich an der Produktion von Nahrungsmitteln und Agrotreibstoffen beteiligt ist. Vor der GV verteilten SWISSAID-Aktivisten als Maiskolben verkleidet einen Flyer, der den Zusammenhang zwischen der Treibstoffproduktion und steigendem Hunger belegt.
Der Preis für eine Tankfüllung Agrotreibstoff
Mit einer Kampagne gegen Agrotreibstoffe macht SWISSAID auf den Wahnsinn der sogenannten Biotreibstoffe aufmerksam. Wir zeigen, wozu der Agrotreibstoffboom führen kann: Hunger! Menschen sterben,
weil wertvolles Land für den Anbau von Energiepflanzen genutzt wird und sie nicht mehr genug zu essen haben. In Ecuador ist darum soeben eine Kampagne angelaufen, in der die Bauern auf Plakaten rethorisch gefragt werden, was sie lieber möchten: Die Familie ernähren oder den Autotank füllen?
Agrarfreihandel löst Hungerproblem nicht17. Dezember 2008. Der freie Handel mit Agrargütern löst das weltweite Ernährungsproblem nicht, sagte der UNO-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter. Vielmehr sollten arme Länder ihre Bauern und Bäuerinnen stärker unterstützen und darauf setzen, ihre Bevölkerung selbst zu ernähren. Nur 15% der weltweit produzierten Nahrungsmittel werden heute international gehandelt, der Rest wird lokal produziert und konsumiert.
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Die Weltbank wirft im Tschad das Handtuch
September 2009. Der Tschad sollte zum Musterprojekt werden für eine Erdölförderung, die auch den Armen nützt. Doch Idriss Déby führte die Weltbank vor. Jahrelang hatte die Kreditinstitution ihr ganzes Gewicht in die Waagschale geworfen, damit die Erdöleinnahmen des Tschad der armen Bevölkerung zugute kommen. Nachdem Präsident Déby die getroffenen Vereinbarungen wiederholt missachtet hat, kündigte die Kreditinstitution dem Régime jetzt die Zusammenarbeit. SWISSAID hofft jedoch, dass die Weltbank sich im Tschad weiter für die Bekämpfung der Armut einsetzt und die zahlreichen Kriegsflüchtlinge unterstützt.
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Erste gentech-freie Gemeinde in Nicaragua3. September 2008. San Ramon heisst die erste gentechfreie Gemeinde von Nicaragua. Bürgermeister und Bürgerrat haben eine Verordnung verabschiedet, welche im ganzen Gemeindegebiet die Einführung von gentechnisch verändertem Saatgut verbietet.
Diesem Entscheid gingen monatelange Diskussionen, Aufklärungskampagnen und Weiterbildungen voraus, die von SWISSAID-Partnern initiiert wurden. In einem offenen Dialog konnten die Zivilgesellschaft und die lokalen Behörden die Risiken und Chancen gentechnisch veränderter Pflanzen abwägen.
Nicaragua»
Partner in Kolumbien
erhält UN-Preis
2. September 2008. Die kolumbianische Basis-
organisation ASPROINCA hat mit dem Premio Ecuatorial 2008 einen der Preise der UN-Entwicklungsorganisation gewonnen. ASPROINCA ist ein Zusammenschluss von indigenen und kleinbäuerlichen Produzentinnen, die sich für biologische Anbaumethoden und den Schutz und die Reinhaltung der regionalen Wasserquellen und Flussläufe engagieren.
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Niger wird Ölproduzent4. Juni 2008. Wer macht im Niger als erster das grosse Geschäft mit dem Öl, das im Osten des Landes gefördert werden soll? Den Zuschlag hat soeben die chinesische Ölfimra CNPC erhalten. Bereits in drei Jahren soll das Öl sprudeln.
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Hans Hänny strampelt für SWISSAIDDer Informatik-Unternehmer
Hans Hänny fährt mit dem Velo von Pune nach Bern - und für jeden Kilometer spendet er, Bekannte und seine Kunden Geld zur Finanzierung von zwei Wasserprojekten in Indien und Guinea-Bissau. Wir drücken ihm die Daumen, dass alles gut geht! Start ist Ende April.
Mehr zum Abenteuer von Hans Hänny»
Pilatus-Trainingsflugzeuge sind Kriegsmaterial
21. Februar 2008. „Die militärischen Trainingsflugzeuge der Stanser Pilatuswerke sollen dem Kriegsmaterialgesetz unterstellt werden“, fordert SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel. Dies im Gegensatz zu Bundesrätin Doris Leuthard, die die Ausfuhr der Flugzeuge bloss in jene Länder verbieten will, die durch die Schweizer Entwicklungshilfe unterstützt werden. „Dies ist eine zynische und inkonsequente Haltung, die einseitig wirtschaftlichem Denken entspringt“, so Morel.
Weiter»Weiter zu Stellungnahme zu APK-Entscheid zu Pilatusportern, 12.2.2008
Weiter zu Stellungnahme zu PC-7-Einsatz in Darfur, 17.1.2008